Angolabarbe
Barbus fasciolatus
Die Angolabarbe gehört zur Familie der Karpfenfische. Ihr natürlicher Lebensraum ist in Angola (südliches Afrika). Man kann die Angolabarbe zum Beispiel mit Kongosalmlern oder Schmetterlingsfischen vergesellschaften. In der Gruppe ab 8 Tieren fühlen sich die Fische wohl.
Das Männchen mit der kräftigeren Färbung ist etwas schlanker als das Weibchen. Die Angolabarbe ist ein Freilaicher. In ein Zuchtbecken setzt man ein laichbereites Weibchen. Javamoos dient als Laichsubstrat. Die Nachzucht ist nicht besonders schwierig.
Die Angolabarbe ist ein recht scheuer Schwarmfisch und sollte deshalb in einem dunkel eingerichteten Becken gehalten werden. Dicht bepflanzte Randbereiche, einige Schwimmpflanzen und eine leichte Strömung im Becken, sorgen für eine angenehme Umgebung für die Angolabarbe. Das durch die Pflanzen gedämpfte Licht sorgt dafür, dass die Farben der Fische perfekt zur Geltung kommen. Der Bodengrund sollte aus feinem Sand bestehen, da die Angolabarbe gern und viel im Sand gründelt. Der Sand bewahrt sie vor Verletzungen.
Insgesamt ist die Haltung der Angolabarbe mittelmäßig schwer.
Die Angolabarbe ist auch als Blaustrichbarbe bekannt.
| Angolabarbe | |
| Lateinischer Name | Barbus fasciolatus |
| Lebensraum | Afrika |
| Ordnung der... | Karpfenfische |
| Familie | Karpfenfische |
| Größe | 5 cm |
| Aquariengröße | min. 100 Liter |
| Beckenbereich | mittlerer Beckenbereich |
| Haltung | in der Gruppe ab 8 Tieren |
| Vergesellschaftung | zum Beispiel mit dem Kongosalmler oder mit Schmetterlingsfischen |
| Verhalten | friedlich |
| Futter | Lebendfutter, ab und zu Pflanzenkost, kleines Trockenfutter |
| Temperaturbereich | 22 - 26 Grad |
| PH-Bereich | 6 - 6,5 |
| GH-Bereich | 5 - 15 |
| Schwierigkeitsgrad | mittel |
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© 2006 aquaristicum.de - Sven Borgmeyer
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