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Blauer Antennenharnischwels


Ancistrus dolichopterus
Der Blaue Antennenharnischwels gehört zur Familie der Harnischwelse. Er wird oft mit dem Blauen Antennenwels (Ancistrus spec.) verwechselt. Sein natürlicher Lebensraum ist das Rio Negro-Becken in Brasilien. Er kann gut mit anderen friedlichen Fischen anderer Beckenbereiche vergesellschaftet werden. Ungeeignet sind Barsche und andere Welsarten. Der Blaue Antennenharnischwels kann einzeln, als Pärchen oder in einer Gruppe mit Weibchenüberschuss gehalten werden.

Das Männchen ist größer als das Weibchen. Außerdem erkennt man es an seinem antennenartigen "Geweih". Die Nachzucht ist mittelmäßig schwer und gelingt oft sogar im Gesellschaftsbecken. Das Weibchen laicht z.B. in Wurzel-Hohlräumen oder in einer Höhle. Nach dem Ablaichen übernimmt das Männchen das Kommando und passt auf das Gelege auf. Außerdem fächelt er den Eiern mit seinen Flossen frisches, sauerstoffreiches Wasser zu.

Der Blaue Antennenharnischwels ist ein ausgezeichneter Algenvernichter. Da er allerdings nachtaktiv ist, versteckt er sich tagsüber in seinem Versteck. Das Becken sollte aus Steinen, vielen Wurzeln und Pflanzen bestehen. In Felsspalten, unter Wurzeln oder zwischen Gestein sucht sich der Blaue Antennenharnischwels eine Höhle, in der er sich meist aufhält. Das Einbringen von Moorkienholz ist unbedingt notwendig. Daran knabbert der Blaue Antennenharnischwels ständig, da er die darin enthaltene Cellulose zur Verdauung seiner Nahrung benötigt.

Insgesamt ist die Haltung des Blauen Antennenharnischwelses mittelmäßig schwer.

Der Blaue Antennenharnischwels ist auch als Tüpfelantennenwels und als Schlafanzugwels bekannt.

Blauer Antennenharnischwels
Lateinischer Name Ancistrus dolichopterus
Lebensraum Südamerika
Ordnung der... Welse
Familie Harnischwelse
Größe 15 cm
Aquariengröße min. 200 Liter
Beckenbereich unterer Beckenbereich
Haltung einzeln, paarweise oder in der Gruppe mit Weibchenüberschuss
Vergesellschaftung andere friedliche gleich große Fische, außer Barsche und andere Welse
Verhalten friedlich
Futter Algen, Trockenfutter, Pflanzenkost (z.B. Gurke, Kartoffel, Möhre), Holz (zur Verdauung notwendig)
Temperaturbereich 24 - 29 Grad
PH-Bereich 6 - 7,5
GH-Bereich 2 - 20
Schwierigkeitsgrad mittel